Sonntag, 16. Dezember 2012

Chiang Mai

Als wir um 22:30 Uhr in Chiang Mai ankamen, hatten wir bereits einige Schwierigkeiten noch ein offenes Guest House zu finden. So landeten wir schließlich in der 'Tapae Gate Lodge', geführt von einem Deutschen, wo wir eine angenehme Nacht und ein leckeres Frühstück genossen.

Am nächsten Tag trafen wir Simon und Mag aus Bangkok wieder und machten uns gemeinsam auf den Weg zum 'Doi Suthep Tempel'. 

die rund 200 Stufen bis zum Tempel

ein Ausblick auf Chiang Mai

Der Legende nach trug ein weißer Elefant eine Buddha Reliquie bis zum Berg und starb an seiner Spitze, so wurde dort ein Tempel erbaut.





Nach dem Tempelbesuch wechselten wir unsere Unterkunft ins sehr gut besuchte 'Julie's', in dem wir für den Rest unseres Aufenthalts bleiben sollten.

 
Nach einem leckeren Abendessen machten wir uns auf den Weg zum Reggae Festival, was an diesem Abend etwas außerhalb der Altstadt statt finden sollte.


 


12.12. Mittwoch

Nachdem wir ausgeschlafen hatten, erkundeten wir zu Fuß die Stadt und besuchten die ersten Tempel.







Zum Mittag probierten wir zwei der 'spicy salads', die uns etwas umhauten und so brauchten wir zwei riesige Smoothies und mindestens eine Stunde um sie aufzuessen.

spicy carrot salad
Danach blieb nicht mehr viel Zeit, da die Tempel schon um 18:00 Uhr abends schließen, doch wir entdeckten beim Umherschlendern ein lustig aussehendes Museum und verbrachten viel Zeit damit, uns die sonderbare Ausstellung anzugucken.


 Danach aßen wir lecker im 'Dada Kafe' und tranken frischgepresste Säfte.


13.12. Donnerstag

Ein sportlicher Tag mit viel Fahrradfahren und Sightseeing durch die Altstadt und schließlich einem Nachmittag am Pool mit Schwimmen und Sonnenbad.


die verschiedenen Buddhadarstellungen
auch im Tempel darf das Chang-Bier nicht fehlen


   
An jeder Ecke in Chiang Mai gibt es Massagestudios und so entschieden wir uns, zur Abrundung dieses aktiven Tages, zu einer Thaimassage. Nachdem wir eine halbe Stunde mit Knien und Ellenbogen schmerzhaft bearbeitet wurden, taten unsere Rücken zwar mehr weh als zuvor, aber es war eine Erfahrung wert.
Am Abend trafen wir zufällig auf Simon und Mag in der Zoe's Bar und verbrachten den Abend in großer Runde.


14.12. Freitag

Noch leicht müde von der letzten Nacht, brachen wir um kurz nach neun am Morgen zu unserem ersten Thai-Kochkurs auf.
Nach einer kurzen Einführung und einem Marktgang, bei dem wir noch letzte Lebensmittel einkauften, ging es an die Pfannen.



Sechs verschiedene Gerichte wurden gekocht und vor allem gegessen, sodass wir nach fünf Stunden mit viel Curry, Stir-fry, Chiang Mai noodle style und sticky rice with mango ordentlich satt, aber auch sehr zufrieden waren.


Nach einem langen Verdauungsschlaf und immer noch gut gesättigt, verbrachten wir unseren letzten Abend mit Mag und Simon noch einmal im Zoe's.



15.12. Samstag

Nach einem super frischen Müsli mit Obstsalat und Joghurt (unser Standardfrühstück auf Reisen) auf dem Markt, fuhren wir zum Busbahnhof, um zu unserer nächsten Station zu fahren.

Durian - angeblich lecker aber wahnsinnig übelriechend
gekonntes Ananasschneiden
In einem mal wieder überraschend mordernen und schicken Minibus, traten wir die dreistündige Fahrt auf sehr gewundenen Bergstraßen an und kamen schließlich mit leicht flauem Magen im tropisch-entspannten Pai an.

Montag, 10. Dezember 2012

Sukhothai - Angkor Wat in Miniformat

Nach einer himmlischen Busfahrt mit zurückstellbaren Sitzen und einer fast schon europäischen Straße, ließen wir uns am Busbahnhof gleich von einer netten Thailänderin in ihr Guesthouse lotsen.

Thai Style
Da vom Tag nicht mehr viel übrig war nach der langen Fahrt, liehen wir uns nur zwei Fahrräder von unserem Guest House aus und machten uns, von dem ohrenbetäubenden Kreischen hunderter Vögel begleitet, auf Essenssuche.


10.12. Montag

Wieder mit dem Fahrrad ging es nun mit einer netten Hamburgerin durch die Altstadt und wir sahen uns die zahlreichen Tempelruinen an.



diese Buddhahaltung symbolisiert die Niederlage des Dämonen Mara

Nachdem wir unsere Abreise auf einen späteren Bus verschoben hatten, um noch gemeinsam Essen gehen zu können, verabschiedeten wir uns von Ariane und machten uns auf den Weg nach Chiang Mai.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Ayuttaya - die sagenumwobene Stadt

Nachdem wir unsere erste Zugfahrt in thailändischen Zügen und eine Nacht im kleinen 'BJ Guest House' verbracht hatten, ging es an diesem Sonntag mit dem Fahrrad auf Erkundungstour.
Von einer Tempelruine zur nächsten...




an eingewachsenen Buddhastatuen vorbei..


bis zum größten sitzenden Bronzebuddha.


farbenfrohe Tuk-Tuks

liegender Buddha - beim Übergang ins Nirwana

Nach einigem Gesuche fanden wir dann auch den Weg zum Elefanten Kraal und wurden dafür mit niedlichen Jungtieren belohnt.

Freitag, 7. Dezember 2012

Thailand - Welcome to Bangkok

Gegen 07:00 Uhr morgens landeten wir, inzwischen schon zum zweiten Mal, am Bangkoker Flughafen.
Bereits im Zug in die Stadt machten sich erste Unterschiede zu Indien bemerkbar, denn es ging viel zu leise und geordnet zu und außerdem waren wir mal nicht die einzigen Frauen.
Draußen wurden wir erstmal von der Hitze erschlagen und bis wir in unserem Hostel 'Green House' in der Nähe der berühmten Kaosan Road ankamen, waren wir schweißgebadet.

Nach einem ordentlichen Mittagsschlaf schlürften wir dann aber schon unsere ersten Cocktails auf der Kaosan und schlenderten an den Ständen mit frittierten Insekten und frischen Früchten vorbei.


Khong-Ming Laternen

05.12. Mittwoch

Der fünfte Dezember wird in ganz Thailand groß gefeiert, ist es doch der Geburtstag des hier heiß geliebten Königs Bhumibol Adulyadej.



Zu seiner Ehre trugen alle Thais ein gelbes T-Shirt und wir verbrachten den Tag rund um den Königspalast, wo es Musik und Tanz, Thaiboxen und eine Marschparade zu begucken gab.




gratis Haare Schneiden

06.12. Nikolaus

Nachdem wir uns beim Frühstück etwas mit einer Bekanntschaft verquatscht hatten die aus Hamburg kam, stiefelten wir los zum Sightseeing.
Bereits nach wenigen Metern wurden wir von einem Thai beraten und kamen so zu einer dreistündigen Tuk-Tuk Fahrt für nur 20Baht.
Unsere Tagesplanung wurde allerdings bereits bei der ersten Sehenswürdigkeit, dem stehenden Buddha, vollkommen auf den Kopf gestellt.


Plötzlich wurden wir von einer aufgelösten Franzosin angesprochen und sie erzählte uns auf Englisch und Französisch, wie ihr Mann in Pattaya mit einem Messer bedroht und anschließend ausgeraubt wurde. Als dieser den Räuber packen wollte, fiel der vom Motorrad und verletzte sich am Kopf. Nun sitzt der Ehemann wegen Körperverletzung im Gefängnis und sie versucht in Bangkok von anderen Touristen 10 000Baht aufzutreiben, um ihn freizukaufen und schnellstmöglich nach Frankreich zurück zu fliegen. Die ganze Geschichte war ziemlich verzwickt, sie erzählte uns wie sie schon beim Konsulat und der Botschaft war, diese ihr aber nicht das Geld zum Bezahlen der Korruption stellen würden. Ohne Pass, Kreditkarte oder Geld und mit einem inhaftierten Mann war sie in einer ziemlich schwierigen Lage und wir wollten ihr irgendwie helfen.
Natürlich waren wir aber auch misstrauisch, denn sie konnte ja auf keine Art ihre Identität bestätigen oder uns beweisen, dass sie uns das Geld zurückzahlen würde.
Nachdem wir uns sowohl mit Gretas Mutter und meinem Vater über Skype beraten hatten und noch lange diskutierten, gaben wir ihr letztendlich 1000Baht (etwa 25Euro), tauschten Adressen und Mail aus und wünschten ihr noch viel Glück.
Im Nachhinein sind wir uns nicht sicher ob es eine Masche war oder nicht, wir hoffen, dass sie ehrlich war, denn sonst ist unser Menschenvertrauen, das in Indien sowieso schon etwas gelitten hat, noch mehr gesunken.
Sollte es eine Lüge gewesen sein, ist es zumindest wirklich bitter, dass eine Erwachsene Frau zwei jungen Mädchen auf so eine Art Geld aus der Tasche zieht.

Nach dieser verrückten Geschichte waren wir etwas erschöpft und ohne Tuk-Tuk Fahrer, dem die Wartezeit zu lange geworden war und so einfach davongebraust war. Schnell hatten wir aber einen neuen, der uns zunächst einmal zum Tourist Office brachte, wo wir unsere Weiterreise organisieren wollten.

Der Mitarbeiter der uns beriet, verhielt sich allerdings nachdem wir ihm erzählten, dass wir gerade aus Indien kämen äußerst merkwürdig und wollte uns nicht mehr helfen, da er meinte wir seien nun voll von Vorurteilen zur thailändischen Bevölkerung. Wir fanden das ziemlich unverschämt und lächerlich und bestanden noch eine Weile auf Auskunft, bis wir dann schließlich entnervt und unverrichteter Dinge das Büro verließen.
Nach dem Besichtigen eines zweiten Tempels, war uns auch der zweite Tuk-Tuk Fahrer abhanden gekommen und wir waren leicht verwirrt was eigentlich vor sich ging. So schlimm war es aber auch nicht, hatten wir doch für keine der Fahrten was bezahlt.


Nun entschieden wir uns aber zu Fuß weiter zu machen und stiegen auf die Fähre um nach Chinatown zu gelangen.
Dort schlenderten wir durch die engen Gassen, in denen jeder nur erdenkliche Krimskrams verkauft wurde.

eine kleine Gürtel- und Hutauswahl
Bevor wir uns auf den Rückweg machten, aßen wir noch leckeres Meeresgetier am Straßenrand und tranken frischgepressten Orangensaft.


Den Abend verbrachten wir wieder auf der Kaosan und genossen die entspannte Stimmung.

Montag, 3. Dezember 2012

Rishikesh - unser letzter Trip in Indien

Verfroren und müde wurden wir in Rishikesh von einer Hochzeitsbekanntschaft empfangen, bei der wir für die Tage unseres Aufenthalts eingeladen waren.
Nach ein paar Stunden dringend benötigtem Schlaf, fuhr uns unser Gastgeber durch die Umgebung und zum Ganges, der hier nicht der dreckige träge Fluss ist, als den wir ihn in Varanasi kennen lernten.



Nach einem Chai, der in Indien wirklich nie fehlen darf und einem Fußbad im Ganges, ging es zum Abendessen zurück ins Haus.




02.12. Sonntag

Den Folgetag verbrachten wir zu dritt in Rishikesh und schlenderten durch die Straßen, am Ganges entlang und über die zwei Brücken 'Lakshman Jhula' und 'Ram Jhula'.



Gebet am Ganges
hier werden die Samosas frisch gemacht
Lange Zeit blieben wir in einem Café mit super Ausblick hängen und lasen in dem kreativen Menü über die Beatles in Rishikesh, Yoga und veganische Ernährung.



03.12. Montag

Nun hieß es schon wieder Aufwiedersehen sagen und den Bus zurück nach Delhi besteigen, denn am selben Abend fand nochmal eine große Party für die frisch Verheirateten statt.

ein letzter Blick auf den Ganges

Nach einer langen Fahrt in Bus und Metro verfrachteten wir unser Gepäck ins Auto und fuhren zu dem Hochzeitsgelände, von wo aus wir dann weiter zum Flughafen fahren sollten.
Die Location war, wenn irgendwie möglich, noch prunkvoller verziert als die in Fatehabad und wir bekamen performende Bollywoodstars und Tänzer zu Gesicht.
Nachdem wir einen Bruchteil des enormen Buffets probiert hatten, mussten wir uns auch schon verabschieden und wurden zum Flughafen gefahren.

Die Aufregung stieg und bald darauf saßen wir schon im Flugzeug nach Bangkok.

Während Delhi als Lichtermeer unter uns erstrahlte, ging es auf in ein neues Land und unser nächstes Abenteuer!